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Gaslaser

Ein Gaslaser ist ein Laser, dessen Resonator mit Gas gefüllt ist. Es dient als aktives Medium zur Erzeugung hoher Strahlungs-leistungen in einem weiten, vom Ultraviolett bis ins ferne Infrarot reichenden Spektrum.

Das Pumpen des Lasers erfolgt meist durch elektrische Gasentladung, die Entladungs-ströme reichen von einigen 10 -3 A bei kontinuierlicher Anregung bis zu 10 3 A bei Impulsanregung. Seltener ist optisches Pumpen und Pumpen mit Mikrowellen. Eine weitere Möglichkeit der Anregung ist das Pumpen durch chemische Reaktion des aktiven Mediums. Die Gase befinden sich dabei innerhalb eines Laserrohres bei Gasdrücken zwischen 10 und einigen 10 6 Pa bei Hochdrucklasern.

Der erste Gaslaser, ein Helium-Neon-Laser, wurde 1960 von Ali Javan und William R. Bennett entwickelt. Derzeit werden Gaslaser insbesondere durch Festkörperlaser und Halbleiterlaser aus ihren klassischen Anwendungsfeldern verdrängt.

Helium-Neon-Laser

Der Helium-Neon-Laser ist ein Gaslaser und wurde 1960 vom iranischen Physiker Ali Javan (* 1926) zusammen mit William R. Bennett (1930−2008) und Donald R. Herriott entwickelt.

Schematische Darstellung des Helium-Neon-Lasers

Helium-Neon-Laser

Das Lichtspektrum eines HeNe-Lasers zeigt die sehr schmalbandige Verteilung der Photonenenergie

Es war der erste Dauerstrich- bzw. CW-Laser der Welt. Der sieben Monate vorher realisierte erste Laser von Maiman, ein Rubinlaser, emittierte nur gepulstes Laserlicht.

Aufbau und Funktionsweise

Er besteht im Wesentlichen aus einem dünnen Glasröhrchen (auch Kapillarrohr, Durchmesser ca. 1 mm, Länge ca. einige 10 cm), in welchem sich ein Helium-Neon-Gasgemisch befindet.

Dieses Gasgemisch steht unter einem Druck von ca. 100 Pa, mit einem Verhältnis der

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